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Imbolc
oder auch Lichtmeß
Es wird am 1.
Februar gefeiert.
Das Fest ist
Brigid, der irischen Göttin der Dichtung, Heilung und der
Schmiedekunst geweiht.
Es ist ein
Fest des zunehmenden Lichtes. Die ersten Anzeichen des Frühlings
werden begrüßt.
Der Sohn der
Göttin wird zum Jüngling.
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Dieses
Ritual soll das kommende Licht/ Leben begrüßen und
seine Kraft unterstützen.
In der Mitte
eines magischen Kreises steht ein Kessel (Schale, Topf,...), der
mit Erde gefüllt ist. In seiner Mitte steht ein große
weiße Kerze. Für jeden Teilnehmer liegt eine
kleinere weiße Kerze bereit.
Die
Hohepriesterin beschwört die Göttin: Feuer
des Herzens, Feuer des Geistes, Feuer des häuslichen
Herdes, Feuer des Windes, Feuer der Kunst. Zeitloses Feuer
! Alle: Sie
scheint für alle, Sie brennt in allem ! Entzünden
Sie die zentrale Kerze. Tanzen Sie, zu Trommelmusik, in einer
Spiralform zur Kerze. Ihr Blick ist nach außen gerichtet.
Sind Sie bei dem
Kessel angelangt wenden alle den Blick zur Kerze. Der Kreis
schließt sich und jeder entzündet eine Kerze, an der
großen Kerze. Tanzen Sie noch einen Kreis um die große
Kerze. Alle Kerzen werden nun um die große Kerze in die
Erde gesteckt. Genießen Sie gemeinsam Kuchen und Wein.
Jeder stellt
nun seine neuen kreativen Ideen vor, oder berichtet über
die die erfolgreich umgesetzt wurden.
Zum Schluß
nimmt jeder seine Kerze und etwas Erde, aus dem Kessel, und
tanzt gegen den Uhrzeigersinn eine Spirale, die sich vom
Mittelpunkt entfernt. Der Blick ist nach außen gerichtet.
Die Erde aus
dem Kessel wird mit nach Hause genommen. Sie kann für den
Garten oder den Hausaltar genutzt werden.
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Beltane oder
Walpurgisnacht
Es wird in der
Nacht zum 1. Mai gefeiert.
Heute tritt
der Jahreskönig seine Regentschaft an. Seine Zeichen sind
die Maibäume, die phallische Sonnenenergie, die sich mit der
nährenden Kräften der Mutter Erde verbinden.
Bäume
sind von jeher ehrwürdig. In ihnen ruht die Kraft des
aufstrebenden Lebens. Der bekannteste ist die Irmensul,
der Weltenbaum. Von ihm entstammt, laut Legende, alles Leben.
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Der
Frühling und das Leben strotzen vor Kraft. Lustvoll wird
die überschäumende Lebensfreude gefeiert.
Tagsüber
können sie zu einem der üblichen Volksfeste gehen oder
Sie schmücken einen eigenen Maibaum mit Weißdorn,
bunten Bändern, Blumen, kleinen Broten und Keksen.
- Tanzen Sie,
seien Sie fröhlich. Genießen Sie das zusammen sein
mit anderen.
Ist ein kleines Feuer entfacht, springen Sie
hinüber, um sich von seiner Kraft reinigen zu lasse.
Liebende können gemeinsam springen, um ihre zu reinigen und
zu festigen. Abends sollten Sie unbedingt eine Party
besuchen, etwas Wollust kann dann dabei auch nicht schaden. In
dieser Nacht ist es eine Ehrung des Lebens.
Mögens
Sie es etwas spiritueller ?
Gehen Sie am 1. Mai zu einem
Weißdornbaum und brechen einen Zweig ab. Fragen Sie den
Baum vorher, ob er es gestattet ! Anschließend gießen
Sie etwas Milch um den Baum, um sich zu bedanken. Bleiben Sie
noch etwas am Baum sitzen. Spüren Sie sein Leben und nehmen
Sie seine Kraft wahr, die er aus Sonne und Erde bezieht.
Nehmen
Sie den Zweig mit nach Hause, entzünden Sie eine Kerze. In
einer kleinen Räucherschale verbrennen Sie Wachholderbeeren
und ETWAS Weihrauch. Tragen Sie die Schale durch Ihr Heim
und segnen Sie jeden Raum mit der Lebenskraft der Sonne. Hängen
Sie den Weißdornzweig über Ihre Haustür, um
Liebe und Lebenskraft in ihr Heim einzuladen.
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Lammas
Es wird am
1. August gefeiert.
Der
Jahreskönig opfert sein Leben, damit die Erde fruchtbar
bleibt und die Menschen immer genug Nahrung haben. (Früher
wurden tatsächlich Menschenopfer dargebracht. Aber schon
lange nutzt man Strohpuppen oder andere Opfergaben, um sie dem
Feuer zu übergeben.)
Die schwanger
Göttin trauert um ihren Geliebten. Doch sein Samen lebt in
ihr und dem Korn fort und soll schon bald wiedergeboren werden.
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Es
ist die Zeit der Ernte dessen, was man gesät hat. Man
bereitet sich vor innerlich Abschied von diesem Jahr zu nehmen.
- Schmücken
Sie ihren Altar mit Korn- und Wiesengaben. In der Mitte liegt
ein großes Brot in Form einer Sonne.
In einem Korb
liegen kleine weibliche und männliche Brotfiguren. In
einem anderen findet man sternförmige Kuchen oder
Kekse.
Die Hohepriesetin erzählt: Dies
ist das Fest des Lug, des Sonnenkönigs, der mit dem
niedergehenden Jahr stirbt; des Kornkönigs, der stirbt,
wenn das Getreide geschnitten wird. Wir stehen nun zwischen
Hoffnun und Furcht; und leben in der Zeit der Erwartung. Auf
den Feldern ist das Getreide reif, aber noch nicht
geerntet. Schwer haben wir gearbeitet, aber die Früchte
unseres Tuns sind noch nicht sicher.
Bilden
Sie einen magischen Kreis, mit einem Feuer in der Mitte.
Die
Hohepriesterin bietet jedem Teilnehmer eine Brotfigur an und
fragt: Was fürchtest
Du ? Antworten Sie laut
und laden Sie die Brotfigur mit dieser Angst. Dann werfen Sie
sie in das Feuer und sprechen dabei: Dies
Feuer soll mich von der Furcht befreien ! Sie soll auf
immer vergehen und verbrennen in glühender Sonne. Erlöschen
und vergeh´n. Wie das Jahr. Wie alles
vergeht.
Nachdem alle
am Feuer vorbeigangen sind, segnet die Hohepriesterin die Kuchen
sterne. Jeder bekommt einen mit den Worten: Möge
der Stern, der Hoffnung allerzeit in uns sein! Essen
Sie den Stern auf.
Nun wird das große Brot
gesegnet. Die Hohepriesterin geht herum und jeder bricht für
sich ein Stück. Iß´ vom Leben, das
ewig stirbt und wiedergeboren wird.
Genießen
Sie gemeinsam das Brot. Mit dem Gedanken das Nichts vergehen
wird, öffen Sie den magischen Kreis.
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Samhain oder
Halloween oder Allerheiligen
Es wird in der
Nacht zum 1. November gefeiert.
An diesem Tag
übernimmt die dunkle Seite der Göttin die Herrschaft.
Morrighan ist von nun an ihr Name und ihr Symbol ist der Rabe.
Es ist ein
Totenfest, an dem die Ahnen geehrt werden und man des zyklischen
Ablauf des Lebens gedenkt.
Der Sohn der
Göttin wird geboren.
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Mit
Ritualen und Gebeten versucht man der Sonne bei ihrer (erhofften)
Rückkehr zu helfen.
- Bevor Sie zum
Ritual gehen, stellen Sie zu Hause noch eine Kerze für ihre
geliebten Toten auf. Gedenken Sie ihrer eine Weile.
Schmücken
Sie den Altar mit Herbstblättern, Äpfeln und
Granatäpfeln. In der Mitte des magischen Kreises steht
ein Kristall zum Hellsehen.
Stellen Sie Wasser und
Haselnüssefür die Feen bereit. (man weiß´
ja nie) Schwärzen Sie Ihr Gesicht zum Schutz vor
Geistern.
Die Hohepriesterin erzählt: Dies
ist die Nacht, da der Schleier zwischen den Welten durchsichtig
wird. Es ist das Neue Jahr, angesichts des sterbenden
Alten. Die Tore zu Leben und Tod sind offen ! Ein
Geheimnis enthüllt sich heute Nacht: Jedes Ende ist nur
ein neuer Beginn. Wir begegnen einander in den Zeiten,
überall und nirgens, hier und dort, zu grüßen
den Herrn des Todes, der der Herr des Lebens ist.
Nachdem
Sie sich geerdet haben schauen Sie in die Kristallkugel. (Sie
können auch jedes andere Medium ihrer Wahl zum Wahrsagen
nutzen)
Genießen Sie die Früchte und öffnen
Sie den magischen Kreis.
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